QUIKK Knowledge Engine

Kontextgebundene KI für unternehmensweites Wissensmanagement & Workflow-Automatisierung

Retrieval-gestützte KI-Infrastruktur zur strukturierten Verarbeitung, semantischen Indexierung und kontrollierten Nutzung verteilter Unternehmensdaten.

Architekturüberblick

Die QUIKK Knowledge Engine besteht aus fünf Kernkomponenten.

Daten-Ingestion & Konnektoren

Systemübergreifende Anbindung heterogener Datenquellen mit Metadaten- und Berechtigungsübernahme.

Dokumentenverarbeitung

Format-Normalisierung, Textextraktion und Struktur-Erkennung für logisch segmentierbare Wissensobjekte.

Chunking & semantische Indexierung

Intelligente Segmentierung und Vektorindizierung für präzises, filterbares Retrieval.

Retrieval & Prompt-Orchestrierung

Kontextzusammenstellung aus relevanten Chunks und kontrollierte Übergabe an das Sprachmodell.

Antwortgenerierung & Workflow-Auslösung

Verlässliche Antworten auf Kontextbasis mit optionalen Folgeaktionen über APIs und Prozess-Trigger.

1. Daten-Ingestion & Multi-Source-Integration

Typische Integrationen

  • Microsoft SharePoint
  • Google Drive
  • E-Mail-Postfächer
  • Amazon S3
  • Interne Fileserver
  • Wissensdatenbanken
  • CRM-/ERP-Systeme
  • API-basierte Drittsysteme

Eigenschaften

  • Batch- oder Event-basierte Synchronisierung
  • Metadaten-Übernahme (Autor, Datum, Berechtigungen, Tags)
  • Mandantenfähigkeit
  • Rollen- & Rechteübernahme aus Quellsystemen

Ziel: Aufbau eines konsolidierten, semantisch durchsuchbaren Wissensraums ohne Datenmigration.

2. Dokumentenverarbeitung (Document Processing Pipeline)

2.1 Format-Normalisierung

Unterstützte Formate u. a.:

PDFDOCXPPTXXLSXHTMLTXTE-MailsMarkdown

Textextraktion erfolgt inklusive:

  • Tabellen
  • Überschriften-Hierarchie
  • Listen
  • Struktur-Elemente

Optional: OCR bei gescannten PDFs sowie Bild-zu-Text-Verarbeitung.

2.2 Struktur-Erkennung

Die Engine analysiert:

  • Kapitelstruktur
  • Semantische Abschnitte
  • Tabellenzusammenhänge
  • Inhaltsverzeichnisse
  • Bullet-Logik

Dadurch entsteht eine logisch segmentierbare Wissensbasis.

3. Chunking-Strategien

Chunking bestimmt, wie Dokumente in semantisch sinnvolle Einheiten zerlegt werden. Es ist zentral für Retrieval-Qualität, Kontextstabilität und Antwortpräzision.

Warum Chunking?

  • Kontextverlust vermeiden
  • Retrieval-Qualität erhöhen
  • Halluzinationen minimieren
  • Antwortpräzision steigern

1. Fixed-Size Chunking

Token-basierte Segmentierung (z. B. 500-1.000 Tokens) mit Overlap zur Kontextwahrung.

Vorteil: technisch stabil

Nachteil: semantisch teilweise unsauber

2. Struktur-basiertes Chunking

Segmentierung entlang von Überschriften, Kapitel-/Abschnittslogik und Tabellen als geschlossene Einheiten.

Vorteil: hohe semantische Integrität

Empfohlen für Richtlinien, Verträge, Handbücher

3. Semantisches Chunking

KI-basierte Erkennung thematischer Einheiten mit dynamischer Chunk-Größe und kohärenten Segmenten.

Vorteil: höchste Retrieval-Qualität

Ideal für komplexe Wissensdokumente

4. Hybrid-Strategie (Standard-Ansatz)

Kombination aus Struktur-Parsing, Token-Limit-Kontrolle, semantischer Validierung und intelligentem Overlap.

Ergebnis: maximale Antwortpräzision und minimiertes Kontext-Leakage

Effizient für skalierbare Vektorindizierung

4. Semantische Indexierung

  • Segmente werden in Embeddings transformiert.
  • Speicherung in einem Vektorindex.
  • Verknüpfung mit Metadaten (Quelle, Rechte, Typ, Version, Zeitstempel, Autor).

Ergebnis: semantische Suche, filterbare Retrieval-Abfragen und rollenbasierte Kontextbegrenzung.

5. Retrieval & Prompt-Orchestrierung

  • Semantische Query-Analyse
  • Embedding-Vergleich mit Index
  • Ranking relevanter Chunks
  • Kontextzusammenstellung
  • Übergabe an Sprachmodell
  • Antwortgenerierung ausschließlich auf Basis dieser Daten

Optional:

QuellenangabeStrukturierte AusgabeMarkdown-FormatierungTrigger von Workflows

6. Rechte- & Zugriffskontrolle

  • Quellseitige Berechtigungen
  • Mandantenlogik
  • Rollenmodelle
  • Dokumentensichtbarkeit

Ein Nutzer sieht nur Inhalte, für die er auch im Ursprungssystem berechtigt ist.

7. Workflow-Integration

Neben Wissensabfragen kann die Engine aktiv Prozesse auslösen:

  • APIs anstoßen
  • Prozesse triggern
  • Tickets erstellen
  • Reports generieren
  • Daten an Drittsysteme übergeben

Damit wird die Knowledge Engine zur aktiven Prozessschnittstelle.

Technologischer Kern

  • Retrieval-Augmented Generation (RAG)
  • Embedding-basierter semantischer Suche
  • Dynamischer Prompt-Orchestrierung
  • Kontrollierter Kontextbegrenzung
  • Modularer Konnektor-Architektur

Differenzierung

Die Stärke liegt nicht im Sprachmodell allein, sondern in:

  • Intelligenter Dokumentensegmentierung
  • Multi-Source-Integration
  • Governance-Mechanismen
  • Kontextkontrollierter Antwortlogik
  • Workflow-Fähigkeit

Positionierung

Die QUIKK Knowledge Engine ist eine unternehmensfähige, kontextgebundene KI-Infrastruktur zur strukturierten Nutzung verteilter Wissensquellen.

Sie verbindet Dokumentenverarbeitung, semantische Suche und KI-gestützte Interaktion zu einer kontrollierten Wissensplattform.

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